Vielfältige Förderung der Biodiversität
Es braucht grössere Anstrengungen zur Erhaltung unserer Biodiversität … und zwar sofort: Unter diesem Eindruck haben wir unsere Produktionsvorschriften und die für unsere Lieferanten von Hochlandrindern angepasst und verschärft. Natur Konkret in der Schweine- und Rindviehhaltung heisst neu 45 Prozent Biodiversitätsförderflächen. Das heisst auf fast der Hälfte der Flächen auf unseren landwirtschaftlichen Betrieben hat die Natur Vorrang. Mit weiteren Massnahmen versuchen wir die Biodiversität auf unserem Betrieb zu fördern. So haben wir Tümpel graben lassen, Buntbrachen und Blumenwiesen angelegt, Hecken gepflanzt und künstliche Nisthilfen aufgehängt für Schleiereule, Turmfalke, Meisen und andere Höhlenbrüter. Darüber hinaus machen wir bei Biodiversitätsförderprogrammen wie Vernetzungskonzepten und Landschaftsqualitätsprojekten mit.
Wir werden weitere Massnahmen zur Förderung
der Biodiversität realisieren. Insbesondere haben
Massnahmen zur Förderung der Heckenbrüter
eine hohe Priorität.

Naturschutzgebiete
Seit 1986 pflegen wir im Auftrag von Gemeinden,
dem Kanton Thurgau, der Stiftung Bolle di Magadino,
der Armee und Pro Natura auch Naturschutzgebiete
und Amphibiengebiete von nationaler Bedeutung.
Zudem haben wir Pflegeverträge für Trockenrasen
und -weiden von nationaler Bedeutung mit der
Naturschutzfachstelle des Kantons Tessin abgeschlossen.

Nachhaltige Landwirtschaft im Tessin und Thurgau
Im Kanton Tessin werden vor allem aufgegebene und verlassene Alpweiden bewirtschaftet und für die naturnahe Produktion von schmackhaftem und würzigem Hochlandrindfleisch genutzt. Gleichzeitig wird dadurch eine weitere Verbuschung und Verwaldung verhindert. In Zusammenarbeit mit über 20 Bürgergemeinden werden auch attraktive Angebote für Touristen und Besucher entwickelt. Im Kanton Thurgau, auf dem Gutsbetrieb Ulmberg, werden alte, vom Aussterben bedrohte Rassen gehalten. Hochstammobstbäume haben hier nicht nur eine wichtige ökologische Funktion, sondern liefern auch die Äpfel als Grundlage für die Produktion von feinem Most.


